Der beherzte Patient

Vom gesunden Umgang mit Krankheit

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Leben

Auf die Lebensführung kommt es an

Wir können gesund leben – oder auch nicht. Aber wenn unsere Gesundheit angekratzt ist, sollten wir vielleicht doch einen Blick auf unsere Lebensführung werfen. Hier gibt es viel, was wir tun können – und oftmals ohne großen zeitlichen und finanziellen Aufwand. Dafür mit umso größerem Effekt! Und weil unser Denken viel mit unserem Leben zu tun hat, fangen wir damit gleich mal an.

Achtung: Ihr Denken hat Auswirkungen auf Ihren Körper!

Und wieder wissen es die alten Heiltraditionen seit tausenden Jahren: Ob Ayurveda, Chinesische oder Tibetische Medizin – alle betonen den Zusammenhang von Körper (body) und Geist (mind). Erst 2012 fand an der Universität Mainz eine Ärztekonferenz zum Thema „Body-Mind-Medicine“ statt.

Also: Unser Körper, der aus Milliarden miteinander kommunizierenden Zellen besteht, reagiert auf unser Denken und Fühlen. Ich bin aufgeregt: Mein Herz schlägt schneller. Ich bin verliebt: Kann nichts essen, habe Schmetterlinge im Bauch. Rede mir im Autogenen Training ein, „Mein rechter Arm ist ganz schwer“ – und er wird messbar schwerer. Also: Der Geist beeinflusst unseren Körper (und natürlich auch umgekehrt).

Es sind natürlich nicht nur Gedanken, die mit unseren Genen und Zellen kommunizieren. Es ist die Sprache! Probieren Sie es doch selbst einmal aus. Denken Sie an etwas, was Ihnen nicht besonders leicht fällt. Zum Beispiel Treppensteigen. Während Sie Stufe für Stufe nehmen, sagen Sie sich: „Das Treppensteigen fällt mir schwer.“ Das nächste Mal murmeln Sie vor sich hin: „Das Treppensteigen fällt mir nicht leicht.“ Es heißt, das Universum versteht keine Verneinung. Was bleibt, ist: „Das Treppensteigen fällt mir leicht.“ Sehen Sie selbst, erspüren Sie, ob der Gebrauch des Wortes „schwer“ oder „leicht“ auch körperlich einen Unterschied macht. Das Gleiche gilt auch für die Aussage „Ich bin krank“. Daraus wird: „Ich bin nicht gesund.“ Hängen bleibt: „Ich bin gesund.“ Das Glas ist – mindestens – halb voll. Und das MACHT einen Unterschied.

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